Behringer-Hof

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Fahrt durchs wildromantische Murgtal

Aus dem Hochmoorgelände bei Lochhäuser (980 Meter ü.M), und um Herrischried am Ödlandsrücken, kommt die Hauensteiner Murg. Hinter Hottingen hat sie sich tief in die Gneismassen des Grundgebirges eingegraben und so die unberührte Schönheit des Murgtals entstehen lassen. Im gleichnamigen Ort Murg mündet sie in 287 Meter Meereshöhe in den Rhein.

Die landschaftlich interessante Partie zwischen Hottingen und Murg ist eines der schönsten Schluchtentäler des südlichen Schwarzwaldes und das Ziel unserer Kutschfahrten.

Die ursprüngliche Schönheit des Murgtals mit dem Planwagen erkunden

Ab geht die Fahrt von unserem Hof in Hänner südlich ins Thimos, ein Landschaftsschutzgebiet nahe dem Murger Ortsteil Oberhof. Vorbei an der neuen Hl. Antoniuskapelle, die an die ehemaligen Thimoshöfe erinnert. Dann geht es steil hinab ins Murgtal zur Lochmühle. Nicht weit Murg aufwärts geben die kaum zu bearbeitenden Hänge der tiefen Murgschlucht den Blick frei auf dieBurg Wieladingen, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist wieder zugänglich und ermöglicht den herrlichen Blick auf das Murgtal und über den Ort Murg bis zum Jura. Doch weiter geht die Fahrt über die schmale Straße, die 1869 als Verbindungsstraße in den vorderen Hotzenwald gebaut wurde.

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Postkutsche: unterwegs mit Bürgermeister Guhl

Von 1878 bis 1913 fuhr täglich die Postkutsche, die zu besonderen Anlässen gemietet werden kann, von Murg durch das Murgtal über Hottingen bis Herrischried und zurück. Insgeamt vier Felsentunnel geben der Straße ein besonders wildromantisches Gepräge. Die Fahrt führt vorbei an einem stillgelegten Stauwehr und dem sogenannten «Elendslöchle», der Abzweigung nach Hänner.

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Anfahrt am Stauwehr

Etwas weiter nordwärts kommt aus dem westlichen Seitental der Seelbach, der unmittelbar vor seiner Einmündung in die Murg über eine 12 Meter hohe Felsbarriere hinabspringt. Von einer Aussichtskanzel geht der Blick auf diesen sogenannten «Strahlbrusch», wie er auch im «Ekkehard» von Viktor von Scheffel beschrieben wird.

Am Ende der Schlucht steht der Pfaffensteg-Gebetsstock. Der ruhige, schattige Platz am Murgbach bei der Andachtsstätte bietet sich als Rastplatz an. Für kurze Zeit übertönt das Plätschern der Murg die bis dahin klappernden Hufe der Pferde. Nach der Rast traben die Pferde über die alte Landstraße von Hottingen zurück, ihrem Stall in Hänner entgegen.

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